Leseförderung

 

 
In diesem Schuljahr 22/23 startet unsere Teilnahme am BiSS- Transferprogramm. BiSS-Transfer ist eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zum Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung in Schulen und Kitas. Sie knüpft an die Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) an.
 
In diesem Programm kümmern wir uns darum, die Lesefähigkeit der Schulkinder deutlich zu verbessern. Bewährte Methoden, die wir schon lange verwenden werden systematisiert und durch neue, wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt. 
In einem sogenannten "Leseband" haben die Schulkinder von der ersten bis zur vierten Klasse feste Leseübungszeiten, die mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden. 
Sie erfahren bald mehr von diesem Projekt. Bis dahin können Sie sich auch hier informieren:
 

Unsere Schule arbeitet mit dem "Antolin" -Programm.
Entweder in der täglichen Lesezeit oder von zu Hause aus beantworten die Kinder Fragen zu Büchern, die sie gelesen haben, sammeln für richtige Antworten Punkte und erweitern so ständig ihre Lesekompetenz.
 

Jedes Kind bekommt bei seiner Einschulung ein Lesepatenkind aus der zweiten Klasse. Diese Lesepatenkinder lesen den Erstklässlern jede Woche etwas vor. Wenn die Erstklässler selber lesen können, werden auch sie zu Vorlesekindern und wechseln sich dann beim Zuhören und Vorlesen mit den Zweitklässlern ab. Das Vorlesen wird geübt und sehr ernst genommen.  
 

"Vorlesen ist die Mutter des Lesens" (Johann Wolfgang von Goethe)
Mehrere Studien belegen, dass Vorlesen eine signifikante Auswirkung auf die Lesefähigkeit hat. Beim Vorlesen findet eine Art "Kopfkino" statt, das den Zugang zu Texten wesentlich erleichtern kann, auch wenn sie dann selbst gelesen werden. Dieses "Kopfkino" wird durch das Vorlesen ebenso trainiert wie der Wortschatz erweitert und die Konzentrationsfähig-keit geschult wird. Außerdem ist es ein Gemeinschaftserleb-nis und fördert die Neugierde auf Bücher und Geschichten. Beim Vorlesen kommen die Kinder zur Ruhe. Wir lesen täglich 10 Minuten in der Essenspause vor. Die Kinder vespern und hören eine spannende Geschichte. Im Laufe ihrer Schulzeit bei uns kommen so mindestens 15 bis 20 Bücher zusammen, die die Kinder vorgelesen bekommen.
 

Für die Kinder ist es etwas ganz Besonderes, wenn sie in der Schule übernachten dürfen. Dass das unter dem Motto "lesen" steht, gibt dem Lesen eine große Bedeutung. Es ist ein schönes Erlebnis für die Gemeinschaft. Die Lesenacht endet in Oberweier mit einem Frühstück, das uns die Eltern am nächsten Morgen bringen. 
 

Jedes Kind hat ein Buch aus der Klassenbibliothek unter dem Tisch. In diesem Buch wird immer dann gelesen, wenn Wartezeiten entstehen, z.B. wenn es schon mit einer Arbeit fertig ist. Auch nach der großen Pause wird häufig für 10 Minuten gelesen. Das bringt Ruhe in die Klasse und die Kinder üben sich im Lesen. Während dieser täglichen Lesezeit beantworten die Kinder auch Fragen im Leseförderprogramm "Antolin".
Dabei muss nicht immer nur am Platz gelesen werden. Unsere Schule bietet viele Orte, um es sich beim Lesen so richtig gemütlich zu machen.
 

Ein- oder zweimal während seiner Grundschulzeit besucht jedes Kind mit uns eine Bücherei. In der Gemeinde schauen wir uns die katholische Gemeindebücherei in Friesenheim an und werden dort Mitglied. Frau Althauser und Frau Lehmann zeigen und erklären uns mit viel Geduld die Bestände der Bücherei und freuen sich über den Leseeifer der Kinder.
Die Kinder stürzen sich auf die schönen Bücher und können gar nicht genug davon bekommen. 
Die Großen gehen nach Lahr in die Mediathek. Dort finden sie neben Büchern auch Spiele, Zeitschriften, CDs und andere Dinge. Frau Schmid erklärt mit großer Geduld die Ausleihformalitäten und wie die Bücher zu finden sind.